Erfolgsfaktor intelligenter

BIM-Content

Offenburg, 9. Mai 2018 – BIM4You, die umfassende Systemlösung für die Bau- und Immobilienwirtschaft, bietet eine innovative BIM-Objekt-Datenbank, bei der BOBs (Bau-Objekte) und iBOBs (intelligente Bau-Objekte) in logischen räumliche Einheiten abgebildet werden. Sie ermöglichen die Kostenermittlung der Bauteile und wissen auch, welche einzelnen Leistungen zur Ausführung erforderlich sind.


Mit Hilfe des intelligenten Raumstempels lassen sich nicht nur clevere Kennzeichnungen von Räumen möglich, sondern auch eine automatisierte Ermittlung und Darstellung von Metainformationen, wie z.B. Raumabmessungen. (Abb.: BIB GmbH)

Wichtig für den Erfolg einer BIM-basierenden Kostenplanung ist eine geeignete BIM-Content-Datenbank. BIM ohne Content lässt sich mit einem Auto ohne Treibstoff vergleichen.

Da diese Stammdaten bei den Anwendern i.d.R. nicht vorhanden sind, müssen diese selbst entwickelt werden, was die Anschaffung oder den aufwendigen Aufbau von BIM-Content notwendig macht.

Dies stellt für die Systemlösung BIM4You kein Problem dar, da sie über eine umfassende, BIM-Objekt-Datenbank verfügt. Sie ist die Basis für ein effektives und transparentes Bauprojekt-Controlling.

Mithilfe der BIM-Content-Datenbank kann der Anwender direkt in die digitale Bemusterung von IFC-Modellen, die Mengenermittlung sowie der Erstellung von projektbezogenen Raumbüchern einsteigen: „BOBs“ (Bauobjekte) und „iBOBs“ (intelligenten Bauobjekte) sind logische BIM-Objekte im Bereich Rohbau wie Stahlbetonwände, Decken oder Stützen.

Im Bereich Ausbau sind u.a. Objekte wie Türen, Fenster, Boden- oder Wand-Beläge verfügbar. Komplettiert wird die Datenbank auch durch Objekte im Bereich der Haustechnik.

Die BIM-Objekte werden nach erfolgter Bemusterung in einem Raumbuch gespeichert. Die BIM-Objekte „kennen“ nicht nur ihren Preis, sondern wissen auch welche weiterführenden Herstellungsprozesse und Folgeleistungen zur Ausführung erforderlich sind.

Sie tragen das konstruktive Know-how aus jahrzehntelanger Bauerfahrung. Alle Objekte der Datenbank sind mit Zuweisungen zur DIN276 und Vergabeeinheiten versehen.


Schnelle und exakte Bemusterung

Das System liefert alle relevanten Informationen für den Rohbau und Ausbau. Neben Materialien werden auch Löhne, Gerätekosten und die Kosten der weiteren Bewirtschaftung, wie beispielsweise die Reinigungskosten, mitgeführt.

Dadurch „weiß“ eine Betonwand, dass sie z.B. verschalt werden muss und errechnet aufgrund voreingestellter Parameter, welche Mengen Baustahl notwendig sind. Auch im Hinblick auf die spätere Gebäudenutzung und Bewirtschaftung lassen sich die Daten bereits in dieser frühen Planungsphase auswerten. Beispielsweise bei Fragen nach Reinigungs- oder Wartungskosten, die künftig beim Betrieb des Gebäudes anfallen werden.

Die intelligent vernetzte Objektdatenbank umfasst 700 Raumcontainer, vernetzt mit 6.000 BOBs und iBOBs sowie 20.000 Leistungspositionen. Diese Leistungen sind mit Kalkulationsansätzen für Lohn, Material, Gerät und Sonstiges in vier Preissplitts hinterlegt. Der Anwender kann diese Daten direkt aus dem Archiv übernehmen oder im konkreten Einzelfall anpassen.

Die aktuellen LV-Positionen, zusammengefasst in BOBs, ermöglichen eine schnelle und exakte Mengenermittlung und Kostenberechnung des Bauwerks. Sie erlauben die Ausstattung von Ausbauräumen per Knopfdruck, inklusive kompletter Kostenberechnung.


Die intelligent vernetzte Objektdatenbank umfasst 700 Raumcontainer, die mit 6.000 BOBs und iBOBs sowie mit 20.000 Leistungspositionen vernetzt sind. (Abb.: BIB GmbH)

Intelligente BauOBjekte (iBOBs) können mehr!

Sobald sich im BIM-Modell eine Konstruktion ändert wie z.B. durch Änderung der Geometrieeigenschaften oder neue Objekte, führt dies zu neuen oder geänderten Leistungsbeschreibungen inkl. geänderten Texten, neuen Mengen und Preisen. Dies lässt sich mit den bekannten „statischen“ Leistungsbeschreibungen nicht abdecken.

Zum Beispiel wird ein Fenster im Leistungsverzeichnis als 1 Stück Fenster ausgeschrieben, die Fensterabmessung sind im Text beschrieben. Ändert sich ein Fenster in seinen Abmessungen, wird diese Information in die Leistungsposition überführt und ein neuer Preis berechnet.

Dieser Vorgang wird durch die sogenannten iBOBs (intelligentes BIM Objekt) geregelt. Die meisten Geometrien aus einem BIM Modell können sinnvoll mit iBOB’s aufgemessen werden. Der iBOB kennt zum Beispiel die zur Herstellung der Fassade erforderlichen Positionen.

Eine Fenster-Öffnung ist in der Lage Abzüge gem. VOB zu berechnen und aktiviert zusätzliche Positionen die z.B. für die Ausbildung im Sturzbereich, der Laibungen und im Bereich der Fensterbank / Rollschicht benötigt werden. Alle diese zusätzlichen Positionen werden i.d.R. nicht gezeichnet!

Ohne iBOB’s entsteht ein dramatischer Aufwand, welcher derzeit das größte Hindernis bei der Einführung von BIM darstellt.

Änderungen im grafischen Plan werden automatisch in der Kalkulation nachvollzogen. Mit BIM4You muss sich der Anwender seinen Datenbestand nicht erst aufbauen, sondern kann sofort starten. Er kann zudem jederzeit auch seine individuellen Stammdaten ins System einbinden und vernetzen.


Auf den BIM-Content kommt es an

Beim BIM-Content geht es nicht nur um den hausinternen Stamm von Texten, sondern auch um die geschickte Attributierung des Modells. Hierzu nutzt man den grafischen Content, welcher in der Regel CAD-gebunden ist.

BIM4You ist auch eine Projektmanagement-Lösung, die vom Vertragswesen bis hin zur Bauabnahme alle entscheidenden Prozesse regelt. Umso hilfreicher ist es, dass in der Lösung schon ein BIM-Content vorliegt, der ständig ausgebaut und aktualisiert wird.


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Dipl.-Volksw. Panagiotis Koukoudis
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